Hoffnungsschimmer für Research in Motion

Eigentlich haben viele Marktkenner und Analysten Research in Motion schon abgeschrieben. Viel zu unsexy und demnach unbeliebt sind deren Blackberry Smartphones – von den schleichenden Absätzen des Blackberry Playbook gar nicht erst zu reden. Angesichts anhaltender Absatz-Probleme konnte RIM jetzt allerdings mit halbwegs soliden Zahlen überraschen.

Gemäß der aktuell veröffentlichten Bilanz (hier findet sich die Zusammenfassung der Pressemitteilung) steht Research in Motion überraschend besser da, als es viele Branchenkenner und Analysten erwartet hätten. Zwar ist der Gewinn im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um mehr als 500 Millionen US-Dollar auf ein Minus von 235 Millionen US-Dollar gesunken, dafür kann RIM mit halbwegs stabilen Absatzzahlen punkten – die größtenteils aus Emerging Market kommen, also den sich schnell entwickelten Smartphone-Märkten wie beispielsweise Asien.

Zwischen Juni und September konnte RIM 7,4 Millionen Blackberry-Smartphones und 130.000 Blackberry PlayBooks verkaufen. Kein Vergleich zu Apple oder Samsung, trotzdem mehr als erwartet und daher für RIM durchaus ein Hoffnungsschimmer. Wenn RIM Konsumenten und Entwickler bis zur Einführung von BlackBerry 10 bei Laune halten kann, könnte aus dem Hoffnungsschimmer tatsächlich das Licht am Ende des Tunnels werden.

Mit diesen ersten Zahlen kann jetzt auch die Übersicht der Marktanteile mobiler Endgeräte eröffnet werden.