Nokia verkauft mehr Lumias – aber insgesamt weniger Smartphones

 

Das Nokia-Flaggschiff Lumia 920 mit Windows Phone 8.

Das Nokia-Flaggschiff Lumia 920 mit Windows Phone 8. Quelle: Nokia

Mit durchwachsenem Ergebnis im Rücken blickt Nokia in die Zukunft: Nokia konnte zwar im ersten Quartal 2013 so viele Lumia-Smartphones verkaufen wie noch nie zuvor, die Anzahl insgesamt verkaufter Smartphones allerdings ging weiter zurück.

Den vorgestern von Nokia vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal 2013 zufolge konnte Nokia in den ersten drei Monaten des Jahres zwar mit 5,6 Millionen Lumia-Smartphones so viele Windows Phone-Geräte wie noch nie an den Kunden bringen, gleichzeitig sanken aber die Symbian-Verkäufe auf nur noch 500.000 Stück. Symbian ist eine auslaufende Plattform, neue Geräte wird es nicht mehr geben.

Damit konnte Nokia insgesamt im ersten Quartal nur noch 6,1 Millionen Smartphones verkaufen, 500.000 weniger als im vierten Quartal. Asha-Handys, von denen im ersten Quartal fünf Millionen vom Band liefen, gelten aufgrund ihrer eingeschränkten Funktionalität gemeinhin nicht als Smartphones.

Damit trägt Nokia zwar enorm zu den steigenden Marktanteilen von Windows Phone bei, kann die eigene Talfahrt aber nur unzureichend abbremsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal muss Nokia einen Umsatzrückgang um rund 20 Prozent auf 5,85 Milliarden Euro hinnehmen, damit steht unter dem Strich ein Verlust von 272 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 929 Millionen Euro Verlust allerdings eine durchaus deutliche Besserung.

Bleibt abzuwarten, ob die Lumia-Verkäufe weiter ansteigen werden und demnächst die wegbrechenden Symbian-Umsätze ersetzen können. Zumindest gerüchteweise hat Nokia aber noch einiges in der Pipeline, von neuen Highend-Lumias über 7-Zoll-Phablets bis hin zu einem Windows 8-Tablet.