9 Millionen verkaufte iPhone 5S/5C – in nur drei Tagen!

Farbenfroh und in Plastik: Das iPhone 5C.

Farbenfroh und in Plastik: Das iPhone 5C. Quelle: Apple

Allen Unkenrufen zum Trotz konnte Apple alleine in den ersten drei Tagen der Verfügbarkeit die Rekordanzahl von 9 Millionen iPhones der neuen 5S- und 5C-Reihe verkaufen. Da haben Analysten im Vorfeld ziemlich genau ins Schwarze getroffen – und sagen ein neues Rekordquartal voraus.

Erstmals hat Apple am 20. September zwei neue iPhone-Modelle gleichzeitig auf den Markt gebracht, das iPhone 5S sowie das iPhone 5C. Auch wenn das iPhone 5C bei Weitem nicht so günstig angeboten wird, wie im Vorfeld von vielen Analysten gedacht, ist es doch immerhin um 100 Euro günstiger als das iPhone 5S und das erste iPhone, das mit farbigen, austauschbaren Schalen aus Plastik auf den Markt kommt.

Bereits im Vorfeld und auch direkt nach der Vorstellung der beiden Geräte wurde viel über das „Billig-Plastik“, über fehlende Innovationen, über die vermeintliche falsche Preispolitik u.v.m. geschrieben. Dass Apple nicht direkt Auskunft über Verkaufszahlen und Vorbestellungen gab, war da nur erneuter Anlass für Spekulationen: Könnte Apple das Angebot absichtlich niedrig halten, um in Online- und Offline-Shops eine gesteigerte Nachfrage zu simulieren?

Tatsächlich ist genau das Gegenteil richtig, laut einer offiziellen Presse-Information von Apple konnte man alleine in den ersten drei Tagen seit Verfügbarkeit stolze 9 Millionen Geräte verkaufen, ein neuer Rekordwert. Glaubt man Morgan Stanley, dann könnte diese Anzahl im dritten Quartal 2013 (das dem vierten Quartal in Apples Finanzjahr entspricht) auf insgesamt 34,5 Millionen verkaufte iPhones ansteigen. Analysten der unbekannteren KGI gehen dagegen sogar von bis zu 55 Millionen verkauften iPhones im dritten Quartal aus. Eben jene KGI-Analysten hatten für das erste Verkaufswochenende mit 6-8 Millionen iPhones gerechnet und damit ziemlich genau ins Schwarze getroffen. Man darf also gespannt sein, wer am Ende recht behält.

[9.6.2014:] Leider steht die Prognose von Morgan Stanley, zumindest am ursprünglichen Ort, nicht mehr zur Verfügung. Tatsächlich wurden im dritten Quartal 2013 knapp 34 Millionen iPhones verkauft.