Auch Apple: Sinkende Gewinne bei steigenden Umsätzen

Farbenfroh und in Plastik: Das iPhone 5C.

Farbenfroh und in Plastik: Das neue iPhone 5C. Quelle: Apple

Neben LG hat jetzt auch Apple mit sinkenden Gewinnen bei eigentlich steigenden Umsätzen im Smartphone-Bereich zu kämpfen. Der härter werdende Wettbewerb lässt Durchschnittspreis und Gewinnmargen schmelzen.

Apple mit 33 Millionen verkauften iPhones und 14 Millionen verkauften iPads

Nun hat also auch Apple seine Zahlen zum dritten Quartal 2013 vorgelegt und konnte mit 33,8 Millionen verkauften iPhones überzeugen. Für ein drittes Quartal ein Rekordwert, im Vorjahresquartal beispielsweise wurden lediglich 26,9 Millionen Geräte verkauft. Die Anzahl verkaufter iPads allerdings stagnierte im Vergleich zum Vorjahr bei 14,1 Millionen Geräten.

Viel interessanter als die Anzahl verkaufter Geräte sind allerdings Umsatz und Gewinn: Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht von 36 auf jetzt 37,5 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, ging der Netto-Quartalsgewinn von 8,2 Milliarden im Vorjahresquartal auf 7,5 Milliarden US-Dollar zurück. Das heißt also, dass Apple zwar mehr Geräte verkaufen konnte und dabei mehr Umsatz erzielt hat, daraus gleichzeitig aber weniger Gewinn ziehen konnte.

Konkurrenz im Mobile-Markt sorgt für sinkende Durchschnittspreise und kleinere Gewinnmargen

Über das gleiche Phänomen klagte kürzlich auch der Konkurrent LG, der sich zwar nach dem zweiten Quartal erneut über 12 Millionen verkaufte Smartphones freuen konnte, dessen Gewinn aber ebenfalls wegschmilzt. Unter anderem, so LG per Quartalsbericht, sei dafür die stärkere Konkurrenz im Smartphone-Markt verantwortlich, die zu sinkenden Durchschnittspreisen und damit auch zu sinkenden Gewinnmargen führe. Ein Problem, das offenbar nicht nur LG plagt.