Im 3. Quartal weiter auf die 12: LG hält Verkaufsniveau

Das neue LG-Spitzenmodell G2.

Das neue LG-Spitzenmodell G2 mit rückseitigen Tasten. Quelle: LG

Mit 12 Millionen verkauften Smartphones im dritten Quartal 2013 hält LG den Rekord des vergangenen Quartals – der Gewinn allerdings ging zurück.

12 Millionen Smartphones: LG wiederholt den Verkaufsrekord

LG ist neben Nokia, Blackberry und Apple einer der wenigen Gerätehersteller, der in regelmäßigen Abständen eigene Zahlen zu den Smartphone-Verkäufen vorlegt. Im zweiten Quartal 2013 konnte LG mit dem Rekordergebnis von 12 Millionen verkauften Smartphones glänzen, damit wurde für das dritte Quartal eine hohe Messlatte gesetzt – die jetzt zumindest gehalten werden konnte.

In den Monaten Juli bis September 2013 konnte LG laut eigenen Konzernzahlen das Verkaufsniveau halten und erreicht erneut die Anzahl von 12 Millionen verkauften Smartphones. Pikanterweise schwirrt heute aber noch eine weitere Zahl durch die Technik-Welt: Samsung soll von seinem Spitzenmodell Galaxy S4 alleine im letzten halben Jahr bereits rund 40 Millionen Stück verkauft haben. Apple als Nummer 2 im Smartphone-Markt wiederum konnte bereits vor wenigen Wochen mit 9 Millionen iPhones aufwarten, die innerhalb der ersten drei Tage seit Verkaufsstart einen Besitzer fanden.

Durchschnittspreis und Gewinn gehen zurück

Von diesen Zahlen ist LG noch weit entfernt, immerhin dürfte sich LG aber mit 12 Millionen verkauften Smartphones eine Top-Platzierung im Feld der Apple- und Samsung-Verfolger gesichert haben, Nokia beispielsweise liegt für das dritte Quartal 2013 offenbar bei 8 Millionen verkauften Lumias.

Trotzdem ist auch bei LG nicht alles rosig: Trotz steigender Umsätze im Handy-Segment um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,75 Milliarden US-Dollar gingen Durchschnittspreis, Profitabilität und Gewinn zurück. Details dazu gibt es leider nicht. Der Grund wird aber im zunehmend schärfer werdenden Wettkampf im Smartphone-Markt sowie mit hohen Marketingausgaben für das neue LG-Flaggschiff G2 angegeben – auf dem nun die Hoffnungen für die nächsten Monate liegen dürften.