Großteil privater Cloud-Speicher auch beruflich genutzt

Cloud-Speicher wie SkyDrive, Google Drive und Dropbox erfreuen sich vor allem unter jüngeren Mitarbeitern großer Beliebtheit.

Cloud-Speicher wie SkyDrive, Google Drive und Dropbox erfreuen sich vor allem unter jüngeren Mitarbeitern großer Beliebtheit. Quelle: Eigener Screenshot

Vor allem jüngere Mitarbeiter zwischen 20 und 30 Jahren nutzen ihren privaten Cloud-Speicher auch für berufliche Zwecke. Ein in den nächsten Jahren noch wachsendes Sicherheitsproblem.

Eine Umfrage von Fortinet, Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, unter mehr als 3.000 Universitätsabsolventen zwischen 21 und 32 Jahren hat ergeben, dass 89 Prozent der Befragten mindestens einen privaten Cloud-Speicher wie Dropbox, Google Drive oder Skydrive nutzen. 70 Prozent hiervon wiederum nutzen ihren privaten Cloud-Speicher, um berufliche Dokumente dort abzuspeichern.

Dabei geht es zudem um durchaus sicherheitskritische Dateien: 12 Prozent der Befragten speichern berufliche Passwörter, 16 Prozent Finanzdaten und 22 Prozent persönlich wichtige Dokumente wie Verträge oder Businesspläne. Vielen fehlt zudem das nötige Problembewusstsein, nur sechs Prozent haben eigentlich kein Vertrauen in den Ablageplatz in der Wolke, 32 Prozent dagegen sehen darin kein Problem.

Vor allem jüngere Mitarbeiter sind also an die Bequemlichkeit der einfach zu nutzenden Cloud-Speicher gewöhnt und wollen diese auch im Arbeitsleben nicht mehr missen. Mit den Jahren werden die daraus resultierenden Sicherheitsprobleme also mit den jüngeren Mitarbeitern mitwachsen und zunehmend auch in älteren Mitarbeiterschichten zu finden sein, während weiterhin technikaffine junge Mitarbeiter nachwachsen.

Effektiv verbieten lässt sich der Einsatz privater Cloud-Speicher im beruflichen Alltag nur schwer, die sinnvollste Lösung sind also Mobile Device Management-Lösungen, die genauso einfach und intuitiv genutzt werden können wie Dropbox und Co.