4. Quartal: Nur 2 Million Windows Phone-Geräte von Huawei, HTC und Samsung

Das derzeit aktuellste Windows Phone-Gerät von Samsung: Das Ativ S.

Das derzeit aktuellste Windows Phone-Gerät von Samsung: Das Ativ S. Quelle: Samsung

Von den insgesamt 32 Millionen im vierten Quartal ausgelieferten Windows Phone-Geräten entfallen lediglich 2 Millionen auf Samsung, Huawei und HTC – der Rest geht auf das Konto von Nokia.

Nach IDC, Strategy Analytics und nochmals Strategy Analytics kommen jetzt also auch von Canalys frische Zahlen zum Smartphone-Markt im vierten Quartal, wonach in den letzten drei Monaten insgesamt 292,8 Millionen Smartphones verkauft wurden. Für das gesamte Jahr 2013 geht auch Canalys mit 998 Millionen Geräten von knapp einer Milliarde verkaufter Smartphones aus, ein jährliches Wachstum von 44 Prozent.

Auf Android entfallen dabei 785 Millionen Smartphones und damit 79 Prozent Marktanteil. Apples Marktanteil dagegen sank bei 154 Millionen verkauften iPhones von 20 auf nun mehr 15 Prozent. Microsofts Windows Phone konnte um 90 Prozent zulegen und kommt bei 32,1 Millionen Smartphones auf einen Marktanteil von 3 Prozent.

Zieht man nun von diesen 32,1 Millionen Windows Phone-Geräten die 30 Millionen ab, die alleine Nokia 2013 verkaufen konnte, dann bleiben für alle übrigen Windows Phone-Hersteller zusammen nur noch 2,1 Millionen Smartphones übrig. Samsung, HTC und Huawei haben zusammen also im gesamten Jahr 2013 lediglich gut zwei Millionen Smartphones mit Windows Phone unters Volk bringen können.

Bei diesen Zahlen versteht man, dass Microsoft Probleme hat, weitere Hardware-Partner zu gewinnen. Selbst wenn man die etwas positiveren Zahlen von ABI Research zugrunde legt, wonach im gesamten letzten Jahr 35,7 Millionen Windows Phone-Geräte verkauft werden konnten, bleiben nur 5,7 Millionen übrig. Auch das ist noch zu wenig, um Hersteller wie Samsung, Huawei und HTC tiefer in die Kooperation mit Microsoft zu treiben.

Marktanteile mobiler Betriebssysteme im vierten Quartal 2013.

Marktanteile mobiler Betriebssysteme im vierten Quartal 2013. Quelle: Canalys