Sony steigert Verkaufszahlen auf mehr als 10 Millionen Smartphones

Sonys Experia Z1 Compact.

Sonys Experia Z1 Compact. Quelle: Sony

Die PC-Sparte läuft so schlecht, dass sie jetzt verkauft wurde, Sonys Smartphone-Verkaufszahlen aber steigen seit Monaten: Im vierten Quartal konnte Sony mehr als 10 Millionen Geräte absetzen. Neuer Rekord.

Kurzzeitig war ja Lenovo für eine Übernahme von Sonys schwächelnder PC-Sparte im Gespräch, letztendlich ist es doch das japanische Konsortium Japan Industrial Partners geworden. Leicht dürfte es Sony allerdings nicht gefallen sein, die beliebte Vaio-Marke abzustoßen. Und trotzdem: In einem als Ganzes kriselnden PC-Markt mit immer schwächeren Absatzzahlen klassischer Desktop-Rechner und Laptops ist die Entscheidung nachvollziehbar, Sony konnte hier zuletzt einfach keinen Tritt mehr fassen.

Umso erfreulicher steht es um Sonys Smartphone-Business, seit mehreren Quartalen schon kann sich Sony über stetig wachsende Verkaufszahlen freuen: Im ersten Quartal 2013 wurden 8 Millionen Smartphones verkauft, im zweiten konnte Sony bereits an der 10-Millionen-Marke kratzen, bevor diese im dritten Quartal erstmals geknackt wurde. Für das vierte Quartal weist Sonys Geschäftsbericht jetzt 10,7 Millionen verkaufte Geräte aus. Zum Verständnis: Sonys Geschäftsjahr ist nicht deckungsgleich mit dem Kalender-Jahr. Dem kalendarisch vierten Quartal 2013 entspricht in Sonys Geschäftsbericht also das dritte Quartal 2013.

Für das gesamte Kalenderjahr 2013 kommt Sony so auf 38,4 Millionen Smartphones, sicherlich nicht schlecht, aber verglichen mit den 150 Millionen iPhones von Apple oder beispielsweise auch den 52 Millionen von Huawei 2013 verkauften Smartphones doch eher zweite Liga statt Champions League.

Auszug aus Sonys Geschäftsbericht zum kalendarisch vierten Quartal 2013.

Auszug aus Sonys Geschäftsbericht zum kalendarisch vierten Quartal 2013. Quelle: Sony