iPhone 5c bleibt hinter Erwartungen zurück

 

Farbenfroh und in Plastik: Das iPhone 5C.

Farbenfroh und in Plastik: Das neue iPhone 5C. Quelle: Apple

Zusammen mit dem neuen Flaggschiff iPhone 5s hat Apple Ende 2013 erstmals ein zweites iPhone vorgestellt, das iPhone 5c. Dessen Verkaufszahlen bleiben allerdings weit hinter den Hoffnungen zurück.

Lange im Vorfeld der neuen iPhone-Vorstellungen Ende 2013 war bereits darüber spekuliert worden, ob Apple auf den Trend zu günstigen Einsteiger-Smartphones reagieren und ebenfalls ein günstiges iPhone auf den Markt bringen würde. Tatsächlich wurde dann auch neben dem neuen Flaggschiff iPhone 5s das iPhone 5c vorgestellt, das erwartungsgemäß geringere Hardwarespezifikationen und eine günstigere Verarbeitung mit sich brachte, preislich aber keineswegs im Einstiegsbereich der Android- oder Windows Phone-Konkurrenz mitspielen kann.

Nun geht es Apple weniger um Marktanteile als vielmehr um die Gewinnmarge, und trotzdem kam das iPhone 5c für viele ziemlich überraschend. Auf welche Zielgruppe sollte dieses Smartphone zugeschnitten sein? Wer würde für Vorjahrestechnik im knallbunten Plastik-Gehäuse Highend-Preise zahlen? Aus heutiger Sicht scheinen die Zweifler recht zu behalten, Nutzungszahlen der Analytics-Plattform Mixpanel zeigen (sicherlich mit einer gewissen Verzerrung), dass das iPhone 5c mit 6,3 Prozent mit Abstand den geringsten Marktanteil unter allen genutzten iPhones aufweist.

Am weitverbreitetsten ist demnach das iPhone 5 mit knapp 33 Prozent Marktanteil, gefolgt vom doch schon etwas betagteren iPhone 4s mit 24 Prozent und dem aktuellen iPhone 5s mit 19,3 Prozent. Auf das iPhone 4 schließlich entfallen noch 16,4 Prozent. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass es sich dabei um Nutzungs-, nicht um Verkaufszahlen handelt. Direkt nach dem Verkaufsstart im Oktober 2013 lag das iPhone 5c offenbar immerhin auf dem vierten Platz der meistverkauften Smartphones, aber auch hier schon hinter dem Vorgänger iPhone 5.