40 Mio. iPhones, Asus-Verkaufszahlen und flexible Displays: Mobile-Rückblick auf KW 29

Umzugsbedingt einen Tag später als sonst, aber hier ist der Mobile-Rückblick auf die KW 29. Es gibt schließlich wichtigeres als Kisten auspacken…

Apple verkauft 40 Millionen iPhones – schätzen Analysten

Im vergangenen Quartal soll Apple stolze 40 Millionen iPhones verkauft haben, so der von Fortune gebildete Durchschnittswert aus einer Befragung verschiedenster Analysten. Trotz Sättigung im Smartphone-Markt, trotz der erwarteten neuen Produktlinie und trotzdem die aktuelle iPhone-Generation bereits einige Monate auf dem Buckel hat und schon zum Zeitpunkt des Marktstarts technisch nicht mehr ganz auf der Höhe war. Das kann so wohl nur Apple.

Ähnlich fulminant soll sich auch die für Ende des Jahres erwartete iWatch verkaufen: Katy Huberty von Morgan Stanley rechnet damit, dass bereits im ersten Jahr zwischen 30 und 60 Millionen dieser Apple-Smartwatch verkauft werden könnten. Verglichen mit den iPhone-Zahlen mag das nach gar nicht so viel klingen, aber man darf nicht vergessen: Der Smartwatch-Markt ist noch jung, und im Grunde ist noch völlig unklar, ob für Smartwatches überhaupt einen nennenswerte Zielgruppe existiert. 30 bis 60 Millionen Geräte wären da ein durchaus exzellenter Marktstart.

Tablet-Markt Japan: Asus überholt Apple

Nach iPhone und iWatch fehlt natürlich noch das iPad: Wie die zumindest mir noch völlig unbekannten Marktforscher BCN (via Cnet.com) ermittelt haben, soll Asus im japanischen Tablet-Markt im ersten Halbjahr 2014 mehr Geräte verkauft haben als Apple. Kann das möglich sein, Apple ist irgendwo tatsächlich nicht der größte Tablet- oder Smartphone-Hersteller? Ja, tatsächlich, das gibt es. Offenbar zum Beispiel in Japan, wo inzwischen Asus mit seinem Nexus 7 und ganzen 44 Prozent Marktanteil die Spitzenposition einnehmen soll. Das iPad dagegen kommt nur auf 40 Prozent. Allerdings, so muss man wohl einschränken, basiert das Ganze auf äußerst fragwürdigen Umfragen unter Kunden von Elektronik-Läden.

Flexible Displays auf dem Weg zum Mainstream?

Zum Abschluss noch ein Blick auf einen Bericht von NPD DisplaySearch (via IT Pro Portal, hier finden sich leider auch auf der Homepage von NPD DisplaySearch keine weiteren Informationen), wonach bis zum Jahr 2018 bereits 40 Prozent aller Smartphones ein flexibles Display besitzen sollen. Jawohl, flexibel, nicht (starr) gebogen. Als Markenhersteller sind bisher meines Wissens nur Samsung und LG auf diesem doch noch sehr speziellen Markt unterwegs, und in nur vier Jahren soll die Marktdurchdringung von flexiblen Smartphones bereits 40 Prozent betragen?

Der Mobile-Markt wandelt sich schnell, und ja, derzeit warten ein paar Technologien auf ihren Durchbruch – aber ob flexible Displays bis 2018 schon Mainstream sein werden, ich bezweifle es.