Quartalszahlen von Samsung und HTC sowie Marktanteile im PC-Markt: Mobile-Rückblick auf KW 41

Kein Wochenrückblick ohne Apple-News: Laut NPD Research hat der Verkaufsstart von iPhone 6/6 Plus in den USA zu einem Rekord-Absatz an Zubehörartikeln wie Cases, Displayfolien usw. geführt. Die Umsätze sollen mit 249 Millionen US-Dollar in den zwei Wochen nach dem Launch um 43 Prozent höher gewesen sein als in den zwei Wochen davor. Tja, der Mobile-Markt besteht eben aus mehr als einfach nur aus Smartphones und Tablets.

IDC vs. Gartner: Apple fünftgrößter PC-Hersteller?

In Ermangelung handfester Mobile-Studien und weil wir doch gerade so schön beim Thema Apple sind: Laut IDC hat Apple im dritten Quartal 2014 den fünften Platz der weltweit größten PC-Hersteller erklommen und dabei Asus ganz knapp hinter sich gelassen. Insgesamt kommt IDC für das dritte Quartal auf 78,5 Millionen verkaufte PCs, im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang um 1,7 Prozent. Unter dem Begriff PC versammelt IDC dabei Desktops, Portables, Ultrabooks, Laptops, Chromebooks und auch Workstations, aber ausdrücklich keine Tablets wie iPads oder 2-in-1-Geräte mit ansteckbarer Tastatur. Trotzdem kommt Apple auf knapp 5 Millionen verkaufte PCs.

PC-Markt im dritten Quartal 2014 nach IDC

Gartner legt zwar eine ähnliche Definition von PCs zugrunde, einzig Chromebooks zählen für Gartner interessanterweise nicht dazu, kommt für den fünftgrößten PC-Hersteller aber doch auf deutlich andere Zahlen. Während es bei der Gesamtanzahl verkaufter PCs und auf den Plätzen eins bis vier kaum einen Unterschied zu den IDC-Zahlen gibt, steht bei Gartner auf dem fünften Platz nicht Apple, sondern Asus – und zwar mit 5,8 Millionen verkauften PCs. Im Grunde sind Unterschiede zwischen den Zahlen von Marktforschern nichts ungewöhnliches, weil nie ganz klar ist auf welcher Grundlage die Zahlen erhoben wurden. Wenn sie sich aber in allen Eckpunkten ähneln und nur in einem unterscheiden sorgt das schon für etwas Stirnrunzeln.

PC-Markt im dritten Quartal 2014 nach Gartner

Samsung und HTC legen Quartalszahlen vor

Sowohl Samsung als auch HTC haben vergangene Woche ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Während HTC wieder leicht ins Plus drehen konnte, musste Samsung einen Umsatzrückgang von knapp 60 Prozent einräumen. Der Grund ist laut Samsung in stagnierenden Smartphone-Verkaufszahlen zu suchen. Kein Wunder eigentlich, der Konkurrenzkampf wird härter und Alleinstellungsmerkmale im Android-Ökosystem sind nun einmal rar gesät. Software-seitig schränkt Google die Gerätehersteller immer weiter ein und Hardware-seitig wird die Konkurrenz ehemaliger „Billig-Hersteller“ immer größter, die inzwischen gleichwertige Qualität liefern. 60 Prozent Umsatzwachstum sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache.